Hummus

Gut zu wisssen!

Hummus liefert gesunde Proteine, Vitamine, Ballast- und Mineralstoffe.

Hummus kann man als die Mutter aller Mezze bezeichnen. Vor Jahren noch ein gut gehütetes Geheimnis aus dem Nahen Osten ist das schmackhafte Kichererbsenpüree heute in fast jedem Laden zu finden. Selbstgemacht schmeckt es natürlich am besten!

Vielleicht erinnert ihr euch noch an den Film «Leg dich nicht mit Zohan an» aus dem Jahr 2008. Adam Sandler wandelt sich dort vom israelischen Top-Geheimagent zum In-Friseur in New York. Immer zur Hand: Hummus. Damals war das orientalische Kichererbsenpüree höchstens unter Insidern bekannt. Wenn man zu der Zeit im Supermarkt nach Hummus gefragt hat, wurde man an die Gartenabteilung verwiesen.

Heute ist das anders. Hummus hat den Weg in die Supermarktregale längst gefunden, sogar in gut sortierten Tankstellenshops ist er heute erhältlich. Mittlerweile gibt es allerlei Variationen und Farben. Doch wie so oft, ist selbst gemachter Hummus immer noch das höchste der Gefühle.

Wo kommt Hummus her?

«Hummus bi Tahina» – wie er korrekt heisst – ist ein traditionelles Gericht aus dem Nahen Osten. Genauer aus der Levante, den Ländern am östlichen Mittelmeer, von der Türkei über den Libanon und Syrien bis nach Israel. Das Wort Hummus stammt aus dem Arabischen und bedeutet schlicht «Kichererbse».

Es gibt viele unterschiedlichen Theorien, wo das Gericht aus Kichererbsen, Tahini, Knoblauch, Zitronensaft und Olivenöl herkommt und wann es erfunden wurde. Dokumentiert sind Rezepte in ägyptischen Kochbüchern aus dem 13. Jahrhundert. Fragt man die Menschen in den Ländern des Nahen Ostens, wird wohl jede Nation die Erfindung von Hummus für sich beanspruchen. Da Hülsenfrüchte und besonders Kichererbsen in der Region seit Menschengedenken gegessen werden, ist das möglicherweise auch tatsächlich gar nicht so weit von der Wahrheit entfernt.

Selbstgemachter Hummus

Wie dem auch sei, ich hab immer Hummus im Kühlschrank. Er schmeckt nicht nur traditionell als Mezze mit Fladenbrot hervorragend sondern eignet sich auch wunderbar als proteinreicher Brotaufstrich oder für Sandwiches. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt, wenn ich Lust habe meinem Burger einen orientalischen Touch zu verpassen bestreiche ich auch mal die Buns mit Hummus.

Hummus selber zu machen, dauert kaum länger als den Text hier zu lesen. Also ran an die Kichererbsen!

Hummus
Hummus ist nicht nur sehr gesund, sondern auch superschnell zubereitet und schmeckt ebenfalls als Brotaufstrich oder zum dippen mit Gemüse hervorragend.
Zutaten für4 Personen
Vorbereitung 5 Minuten
Zubereitung 25 Minuten
Gesamtzeit 30 Minuten

Das brauchts

  • 250 g Kichererbsen aus der Dose oder aus dem Glas
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 5 EL Olivenöl
  • 1/2 Zitrone
  • 3 EL kaltes Mineralwasser oder Aquafaba (Abtropfsaft der Kichererbsen)
  • 3 EL Tahini (Sesampaste)
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümel
  • 1/2 TL Paprikapulver edelsüss
  • 1 EL Natron
  • Salz und Pfeffer
  • 1 EL Sesam für die Dekoration

So wirds gemacht

  • Eine handvoll Kichererbsen für die Dekoration beiseitelegen
  • Restliche Kichererbsen und Knoblauch mit dem Natron 20 Minuten kochen, dann Wasser abgiessen und abkühlen lassen
  • Alle Zutaten im Foodprozessor oder mit dem Stabmixer zu einer cremigen Masse verarbeiten
  • Hummus in eine Schale geben und mit etwas Sesam, den beiseitegelegten Kichererbsen und Olivenöl garnieren oder in ein Glas abfüllen (ist im Kühlschrank mindestens eine Woche haltbar)

Tipp!

Wenn du dein Hummus noch einen Tick besser haben möchtest, kannst du statt eingelegter Kichererbsen auch getrocknete verwenden. Diese lässt du über Nacht einweichen, kocht sie dann 1 1/2 bis 2 Stunden und verarbeitest sie anschliessend zu Hummus.
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