Eine festliche vegane Morchel-Terrine mit cremiger Pilzbasis, feiner Sülz-Schicht und viel Umami. Einfach vorzubereiten und ideal als elegante Vorspeise an Weihnachten oder bei anderen festlichen Anlässen.
Morcheln in 600 ml lauwarmem Wasser 20 Min einweichen, abtropfen, leicht ausdrücken, Einweichwasser durch ein feines Sieb giessen und auffangen
Champignons putzen und vierteln
Schalotten und Knoblauch fein hacken
Eingeweichte Morcheln fein schneiden und in einer separaten Pfanne in etwas Öl 5 Min dünsten, beiseitestellen
Öl in einer grossen Pfanne erhitzen, Schalotten und Knoblauch glasig dünsten
Champignons und Petersilie dazugeben und kochen, bis sie Flüssigkeit abgeben und leicht zusammenfallen
150 ml Pilzwasser mit Gemüsebouillon mischen und zur Champignonmischung geben, Cognac, Sojasauce und Misopaste einrühren und zusammen einkochen lassen, mit Salz und Pfeffer abschmecken
4 g Agar Agar mit dem pflanzlichen Rahm verrühren, zur Pilzmischung geben und 2 Min kochen lassen
Terrinen- oder Kastenform mit Alufolie auskleiden, Masse einfüllen und glatt streichen
Sülz-Schicht
220 ml des gesiebten Morchel-Einweichwassers abmessen, mit Bouillon und Sherry mischen
2.5 g Agar Agar einrühren, langsam aufkochen und 2 Min sprudelnd kochen lassen
Heisse Flüssigkeit mit Salz und Pfeffer würzen und direkt über die Terrinenmasse giessen
Terrine auf Zimmertemperatur abkühlen lassen, dann 4–5 Std oder über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen
Terrine vorsichtig aus der Form lösen, in Scheiben schneiden und mit Toast und Sauce Cumberland servieren
Tipp
Wenn du die Vorspeise vorbereiten möchtest, mach sie unbedingt am Vortag. Terrinen gewinnen deutlich an Geschmack, wenn sie länger ruhen können.
Rühre das Agar Agar immer in heisse Flüssigkeit ein und lass es kurz sprudelnd kochen, damit die Bindung sicher hält.
Erhitze Morcheln immer gründlich, denn roh sind sie giftig und ungeeignet für den Verzehr.
Schneide die Terrine erst direkt vor dem Servieren an, damit sie kompakt bleibt und sich sauber portionieren lässt.
Verwende unbedingt die angegebene Wassermenge zum Einweichen der Morcheln, da sie einen Teil der Flüssigkeit aufnehmen und du sonst zu wenig Einweichwasser für die weiteren Schritte hast.