Wir hätten nicht geglaubt, dass eine Wassermelone nach Thunfisch schmecken kann. Diese vegane Poké Bowl hat uns eines Besseren belehrt und tut es garantiert auch bei dir.
Sushi-Reis mit kaltem Wasser waschen, bis das Wasser klar ist
Reis mit 220 ml Wasser, dem Reisessig und dem Salz bei mittlerer Hitze aufkochen, dann auf die kleinste Stufe zurückschalten und bei geschlossenem Deckel 12 Min ziehen lassen
Reis vom Herd nehmen und auskühlen lassen
Edamame 5 Min in siedendem Wasser kochen, gut abtropfen und komplett auskühlen lassen
Wassermelonen-Thunfisch
Wassermelone in ca. 3 cm grosse Würfel schneiden, dabei sichtbare Kerne entfernen
Melonenwürfel mit Salz bestreuen, damit sie Wasser ziehen, auf ein Küchentuch legen, 5 Min ziehen lassen und dann trocken tupfen
Nori-Flocken, Miso, Sojasauce, Reisessig, Limettensaft, Ahornsirup und Öl in einer Schüssel zu einer Marinade verrühren
Melonenwürfel in die Marinade geben, gut mischen und 15 Min ziehen lassen
Melonenwürfel auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben, die übrige Marinade in der Schüssel auffangen und zurückbehalten
Melonenwürfel bei 180 Grad Ober-/Unterhitze ca. 40–50 Min backen, bis sie spürbar geschrumpft und leicht faserig sind, nach der Hälfte der Backzeit wenden und gegen Ende im Auge behalten, damit die Kanten nicht verbrennen
Melonenwürfel aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen
Nochmals 1–2 EL der zurückbehaltenen Marinade darübergeben und kurz ziehen lassen
Bowl
Inzwischen Karotte schälen und in Streifen schneiden, Gurke in Ringe schneiden, Ananas würfeln
Avocado schälen, halbieren und in Streifen schneiden
Reis in Schüsseln verteilen
Gemüse, Ananas, Edamame und Avocado auf dem Reis anrichten und den Wassermelonen-Thunfisch daraufgeben
Topping
Grün der Frühlingszwiebel in feine Streifen schneiden, Koriander grob hacken und beides über die Bowl streuen
Mit Ponzu, Sesamöl und nach Wunsch mit Sriracha beträufeln und mit Sesam bestreuen
Tipp
Schneide die Würfel nicht zu klein, denn sie schrumpfen im Ofen ordentlich zusammen.
Wenn du magst, lass die fertige Melone über Nacht im Kühlschrank durchziehen. Das gibt extra Poké-Feeling.
Gib das Sesamöl erst ganz am Schluss dazu und dosiere es vorsichtig, sonst wird es schnell zu dominant.
Wenn du keine Ponzu-Sauce hast, tut es auch Sojasauce mit einem Spritzer Limette.
Stelle die übrig gebliebene Marinade unbedingt beiseite. Nach dem Backen gibt sie der Melone noch einmal richtig Geschmack.
Plane für Reis und Melone genügend Zeit zum Auskühlen ein. Die Poké Bowl kommt kalt auf den Tisch.