Mediterranes Auberginengemüse, das süss-sauer überrascht: Die Caponata aus Sizilien verbindet Oliven und Kapern mit einem Agrodolce aus Essig und Zucker. Accidentally vegan und schmeckt warm wie kalt.
Auberginen würfeln, grosszügig salzen und ca. 30 Min ziehen lassen, danach abspülen und mit Haushaltspapier trockentupfen
Zwiebel, Knoblauch und Stangensellerie fein schneiden, Tomaten und Peperoni würfeln
4 EL Olivenöl in einer grossen Pfanne erhitzen und die Zwiebeln mit dem Knoblauch darin dünsten
Auberginenwürfel dazugeben und kurz anbraten, bis sie etwas Farbe angenommen haben
Tomaten, Peperoni und Sellerie dazugeben, zugedeckt ca. 10 Min schmoren, dann mit offenem Deckel weitere 10 Min auf kleiner Hitze einköcheln lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken
Agrodolce
Balsamico Bianco und Zucker in einer kleinen Pfanne aufkochen und bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Sauce leicht eindickt
Pinienkerne und Rosinen dazugeben
Anrichten
Pfanne vom Herd nehmen, Oliven halbieren und mit den Kapern unter die Caponata mischen
Agrodolce über das Gemüse geben und alles vorsichtig vermengen, ohne das Gemüse zu zerdrücken
Caponata etwas abkühlen lassen, mit Basilikum garnieren und lauwarm geniessen
Tipp
Lass die Caponata mindestens eine Stunde oder über Nacht durchziehen, damit sich die süss-sauren Aromen richtig entfalten können.
Wenn du es eilig hast, kannst du das Salzen der Auberginen auch weglassen. Sie saugen dann allerdings etwas mehr Öl auf und werden weniger gleichmässig weich.
Wenn du einen süsslichen Essig verwendest, reduziere die Zuckermenge auf etwa 30 Gramm, sonst wird das Agrodolce zu süss.
Serviere die Caponata mit frischem Focaccia oder Ciabatta, damit du die letzten süss-sauren Tropfen auftunken kannst.
Caponata schmeckt warm, lauwarm und kalt. Wenn du Reste hast, halten sie sich im Kühlschrank gut vier bis fünf Tage und werden dabei sogar noch besser.