Vegane Muschelpasta mit Kräuterseitlingen in Weissweinsauce
Vorbereitung 10 MinutenMinuten
Zubereitung 20 MinutenMinuten
Marinierzeit 30 MinutenMinuten
Gesamtzeit 1 StundeStunde
Zutaten für 4Portionen
Linguine in einer Weissweinsauce mit Knoblauch und Petersilie, dazu marinierte Kräuterseitlinge als pflanzliche Jakobsmuscheln. Eine vegane Muschelpasta, die alle Aromen einer klassischen Moules marinière auf den Teller bringt – ohne Muscheln, dafür mit überraschend viel Charakter.
100 ml Wasser mit 2 EL Noriflocken aufkochen, 10 Min ziehen lassen, durch ein Sieb giessen und den Norisud auffangen
Kräuterseitlinge in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden und die Schnittflächen beidseitig rautenförmig einschneiden
Norisud, Zitronensaft, Miso, Kapernwasser und Salz in einer Schüssel verrühren
Pilze in eine flache Schale legen, mit der Marinade begiessen und min. 30 Min – am besten 1 Std – ziehen lassen, dabei gelegentlich wenden
Etwas Olivenöl in einer grossen Pfanne stark erhitzen, marinierte Pilze gut abtropfen lassen und 2-3 Min pro Seite scharf anbraten, bis sie eine goldbraune Kruste haben, aus der Pfanne nehmen und warm stellen
Pasta und Sauce
Grossen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen und Linguine al dente kochen, dabei etwas Pastawasser auffangen (siehe Tipp)
Inzwischen Knoblauch fein hacken, Petersilie grob hacken und etwas davon für die Garnitur beiseite stellen
2 EL Olivenöl und 20 g vegane Butter in dieselbe Pfanne geben, Knoblauch kurz darin anziehen lassen
Mit Weisswein und Bouillon ablöschen und kurz einkochen lassen
Gekochte Linguine direkt aus dem Wasser in die Pfanne geben, Petersilie dazugeben und gut mit der Sauce mischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken
Anrichten
Pasta auf Tellern anrichten, Pilz-Muscheln darauf verteilen oder vorsichtig unterheben, mit der beiseite gestellten Petersilie garnieren und sofort servieren
Tipp
Bei der Wahl der Pilze grosse, dicke Kräuterseitlinge nehmen – je dicker der Stiel, desto überzeugender die Pilz-Muschel.
Eine Stunde Marinieren ist der Sweet Spot. Länger nicht, sonst saugen die Pilze zu viel Flüssigkeit auf und lassen sich beim Anbraten kaum noch bräunen.
Die Pilze unbedingt gut abtropfen lassen, bevor sie in die heisse Pfanne kommen, sonst dämpfen sie statt zu braten und die schöne Kruste bleibt aus.
Wenn dir die Sauce zu trocken erscheint, gib 2-3 EL vom aufgefangenen Pastawasser dazu. Die darin enthaltene Stärke macht die Sauce gleichzeitig etwas sämiger.
Beim Weisswein lohnt sich gute Qualität: Was du nicht gerne trinkst, schmeckt auch in der Sauce nicht. Ein trockener Sauvignon Blanc oder ein leichter Pinot Grigio passt besonders gut.
Wenn du keine Linguine zur Hand hast, funktionieren auch Spaghetti oder Tagliatelle – Hauptsache eine lange Pasta, die sich gut mit der Sauce verbindet.