Seidentofu in ein Mulltuch über ein Sieb geben und 30 Min abtropfen lassen, danach ausdrücken und noch einmal mindestens 2 h trocknen lassen (am besten über Nacht)
Zitronensaft und Öl beimischen, alles gut umrühren und ca. 30 Min im Kühlschrank ziehen lassen
Gnudi
Spinat waschen, die grossen Stiele entfernen
Spinat 2 Min in kochendem Wasser blanchieren und direkt in Eiswasser abschrecken
Ricotta mit Parmesan und Ei-Ersatz mischen
Spinat klein schneiden und zum Ricotta-Gemisch geben
Nach Belieben mit Muskatnuss würzen und mit Salz und Pfeffer abschmecken
Walnussgrosse Kugeln formen und im Mehl wenden
Wasser zum Kochen bringen, Hitze reduzieren, so dass es nur noch leicht sprudelt
Kugeln vorsichtig ins Wasser geben und so lange kochen bis sie an der Oberfläche schwimmen, danach noch ca. 2 Min ziehen lassen und anschliessend mit dem Schaumlöffel abschöpfen
Vegane Salbeibutter
Salbei in Streifen schneiden
Butter bei kleiner Hitze in einer Pfanne schmelzen, den Salbei dazugeben und kurz ziehen lassen
Mit Salz und Pfeffer abschmecken
Salbeibutter über die Gnudi träufeln, veganen Parmesan darüberstreuen und sofort servieren
Tipp
Das Rezept ergibt 16 Gnudi, was einer Vorspeise für vier Personen entspricht. Wenn ihr das Rezept als Hauptgericht servieren möchtet, empfehlen wir die doppelte Menge zu kochen.
Ei-Ersatz gibt es in jedem Supermarkt. Wenn ihr keinen findet, könnt ihr ihn auch online* bestellen.
Aus 500g Seidentofu könnt ihr ungefähr 200g veganen Ricotta machen. Wenn ihr euch diesen Schritt sparen möchtet, könnt ihr veganen Ricotta kaufen.
Noch besser wird der Ricotta, wenn ihr ihn über Nacht im Mulltuch abtropfen lasst.