Veganes Buurebrot

Gut zu wisssen!

50 Shades of Teig! Hefeteige mögen eine raue Gangart, du darfst also ruhig ausdauernd Kneten und Schlagen.

Brot als einfaches Grundnahrungsmittel zu bezeichnen wird der Sache nicht gerecht. Brot ist mehr als das! Mein veganes Bauernbrot – oder eben Buurebrot in Schweizerdeutsch – knuspert sich in die Herzen meiner Gäste.

Die Schweiz ist bekannt für Käse, Schokolade, Uhren, Banken und Berge. Was dabei irgendwie untergegangen ist, ist dieTatsache, dass es in der Schweiz das beste Brot der Welt gibt. Das soll jetzt keines dieser inflationär gebrauchten Superlative sein. Nein! Es ist tatsächlich so, nirgends auf der ganzen weiten Welt gibt es besseres Brot als in der Schweiz.

Brot mit gesunden Kohlenhydraten

Nachdem ich nun die Messlatte sehr hoch gesetzt habe, muss ich mich nun ranhalten das Versprochene auch zu liefern. Das Buurebrot ist eines meiner Lieblingsbrote. Es ist schön knusprig und schmeckt wunderbar. Low Carb-Anhänger scheuen Brot wie der Teufel das Weihwasser, dabei gehören gesunde Kohlenhydrate zu einer ausgewogenen Ernährung dazu. Das dunkle Brot liefert gesunde Kohlehydrate und mit dem Sojamehl auch wertvolle Proteine.

Funfact: Anders als der Name schliessen lassen würde, wurde das Brot nicht von Bauern erfunden, sondern in den 1950er-Jahren von der Bäckereifachschule Richemont in Luzern entwickelt weil in der Schweiz viel zu viel Milch produziert wurde, welche man irgendwie verarbeiten musste. Mein Buurebrot ist natürlich vegan, Sojamilch sorgt für das gewisse Etwas. 

Veganes Buurebrot und Burgerbrötli
Brot ist mehr als nur ein Grundnahrungsmittel! Das knusprige Buurebrot passt zum Frühstück genau so gut wie zum Grillieren.
Zutaten für1 Brot
Vorbereitung 10 Minuten
Zubereitung 40 Minuten
Ruhezeit für den Teig 2 Stunden
Gesamtzeit 2 Stunden 50 Minuten

Das brauchts

  • 400 g Ruchmehl
  • 50 g Roggenmehl
  • 50 g Sojamehl
  • 200 cl Sojamilch Zimmertemperatur
  • 200 ml Wasser Zimmertemperatur
  • 21 g Hefe
  • 10 g Salz
  • 1 Prise Zucker

So wirds gemacht

  • Etwas Wasser in ein Schale giessen, eine Prise Zucker und Hefe dazugeben und umrühren bis sich die Hefe vollständig in der Flüssigkeit aufgelöst hat.
  • Mehl und Salz in eine Schüssel geben und eine Mulde formen.
  • Restliches Wasser, Milch und die aufgelöste Hefe in die Mulde geben und 10 Minuten von Hand oder mit der Teigmaschine zu einem geschmeidigen Teig kneten.
  • Teig zugedeckt bei Zimmertemperatur 90 Minuten auf die doppelte Grösse aufgehen lassen. In dieser Zeit den Teig mindestens zwei Mal falten, damit er elastisch und geschmeidig wird.
  • Arbeitsfläche mit Mehl bestreuen, den Teig etwas flach drücken und vom Rand nach innen falten, dann umdrehen und zu einer Kugel formen und auf ein Backblech legen. Anschliessend das Brot grosszügig mit Mehl bestäuben und noch einmal 30 Minuten ruhen lassen.
  • Ofen auf 230 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Das Brot in die Mitte des Ofens schieben. Eine hitzefeste Schale gefüllt mit einer Tasse Wasser in den Backofen stellen.
  • Brot 20 Minuten backen, danach den Dampf ablassen (Ofentüre kurz öffnen). Die Schale aus dem Ofen nehmen und nochmal 20 Minuten goldbraun backen.

Tipp!

Wer ein Garkörbchen besitzt, kann den Teig nach dem Kneten im Garkörbchen ruhen lassen und nach 120 Minuten auf das mit Backpapier belegte Backblech legen und backen.
Falls du vegane Burger auf dem Speiseplan hast und dafür gerne ein festes Brötchen magst, kannst du aus dem Teig auch Burger-Buns machen:
  • Teile den Teig und vier gleich grosse Stücke und forme Buns daraus
  • Die Buns auf einem Backblech oder in eine Backform 90 Minuten ruhen lassen
  • In der Mitte des Backofens bei 230 Grad für rund 20 Minuten backen
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