Enthält Werbung für Soyana.
Ein Pastasalat, der es ernst meint mit dem Grün und beweist, dass «gesund» und «will ich sofort nochmal» kein Widerspruch sein müssen. Der virale Green-Goddess-Trend neu gedacht und endlich sommertauglich – auf dem Teller statt auf dem Tortilla-Chip!
DIREKT ZUM REZEPTIhr wisst ja bereits, dass meine Mama den besten Hörnlisalat der Welt macht. 😋 Das bringt mich in eine etwas undankbare Lage. Gegen dieses Familienerbstück anzukochen, ist ungefähr so aussichtsreich, wie einem Zuger Kirschbaum im Januar das Blühen zu befehlen. 🌸 Man kann es freundlich versuchen, aber die Natur hat da so ihre eigenen Pläne.

Also habe ich mir irgendwann ein bescheideneres Ziel gesetzt. Statt den besten Hörnlisalat neu zu erfinden, wollte ich einfach einen Teigwarensalat finden, von dem es eines Tages heissen würde: Den macht Stefanie am besten! Nun ja, so gross ist mein Ego dann bei genauerem Hinsehen dann doch nicht. 🙈

Die Wahrheit ist banaler: Ich mag Pastasalate einfach. Ich habe schon einiges durchprobiert, vom asiatischen Nudelsalat mit grünen Bohnen bis zum knallbunten Rainbow Glasnudelsalat. Weil ich bei diesem Thema gerne mit Farben spiele, fehlte in meiner Sammlung noch ein bestimmter Ton. Nach dem violetten Rainbow-Salat sollte nun etwas Grünes dazukommen: ein grüner Pastasalat, kräuterig, cremig – ein Teller, der aussieht, als hätte man den Frühling püriert und über Penne gekippt. 💚
Von einem Hoteldinner 1923 zu 26 Millionen TikTok-Views
Der Name «Green Goddess» ist keine Erfindung des Internetzeitalters, auch wenn es sich heute so anfühlt. Die Grüne Göttin wurde 1923 im Palace Hotel in San Francisco von Küchenchef Philip Roemer erschaffen. 🇺🇸 Anlass war ein Bankett zu Ehren von George Arliss, dem Hauptdarsteller des damaligen Erfolgsstücks «The Green Goddess» – daher der Name. Der Signature-Salat mit dem Green-Goddess-Dressing wurde so beliebt, dass er seither auf der Karte des Garden Court Restaurants im Palace Hotel steht.

So viel zur glamourösen Geburtsstunde. Interessant ist, was fast hundert Jahre später passierte. Seit die New Yorker Bäckerin Melissa Ben-Ishay ihre Version im September 2021 auf TikTok postete, haben mehr als 26 Millionen Menschen das Video angeschaut. Es brachte sie in die «TODAY Show» und machte den Salat 2022 zu einem der meistgesuchten Rezepte des Jahres. 🏆
Aus einem edlen Dressing der gehobenen Hotelküche wurde ein fein gehackter, supergrüner Salat-Dip, den halb TikTok nachgebaut hat. Ben-Ishay selbst ermuntert in ihrem Originalrezept ausdrücklich dazu, die Bestandteile zu nehmen und daraus etwas Eigenes zu machen. 🌿

Genau das haben wir getan, nur landet die Grüne Göttin bei uns nicht als Rohkost-Dip auf dem Tortilla-Chip, sondern als sättigender Pastasalat auf dem Teller. Statt Kohl gibt es Penne, statt Chips knusprigen Tofu und das Ganze in einer Version, die problemlos einen Sommerabend auf dem Balkon übersteht. 🥬 Die Grüne Göttin ist bei uns sozusagen von der Vorspeise zum Hauptdarsteller aufgestiegen.
Was den grünen Pastasalat so cremig und frisch macht
Ob ein Pastasalat gelingt, hängt davon ab, wie gut die Zutaten miteinander auskommen, und hier ist keine zufällig dabei. 🫛

Das Kräuter-Joghurt-Dressing: die grüne Seele
Das Dressing ist die Chefin. Der Joghurt sorgt für die cremige Basis, die alles umhüllt, ohne dass wir zu Rahm oder Mayonnaise greifen müssen. Zitronensaft bringt die Säure, die das Grün wach hält. 🍋 Ein Hauch Ahornsirup nimmt ihr die Spitze und macht das Dressing rund. Koriander liefert das unverkennbar frische, fast blumige Aroma.


Für die cremige Grundlage verwenden wir das fermentierte Bio-Mandeljoghurt von Soyana. Mit seiner milden Säure passt es perfekt zum Zitronen-Kräuter-Profil. Weil fermentierter Joghurt Probiotika enthält und die grünen Gemüse Ballaststoffe liefern, ergeben die beiden zusammen eine synbiotische Kombination, von der Pro- und Prebiotika gemeinsam mehr profitieren als einzeln. Die Ballaststoffe nähren die guten Bakterien und unterstützen so die Darmgesundheit. 🦠
Knuspertofu: der Biss zum cremigen Dressing
Der knusprige Tofu sorgt für den Biss, der das cremige Dressing erst so richtig spannend macht. Er soll aussen knusprig sein und innen zart bleiben. Wir verwenden dafür den Bio-Tofu von Soyana, der in der Schweiz produziert wird.


Der Trick liegt im Backpulver in der Panade. Backpulver ist alkalisch und lockert die Proteinstruktur an der Oberfläche des Tofus. Dadurch trocknet sie in der Hitze schneller aus, wird knusprig und bräunt zugleich schöner. Wichtig ist nur, dass der Tofu vor dem Wenden in der Panade gut abgetropft ist. Zu viel Flüssigkeit verhindert nämlich, dass sich in der Pfanne eine knusprige Kruste bildet.
Grüne Gemüse, Rucola und Kräuter – der frische Rest
Die grünen Gemüse bringen verschiedene Grüntöne und Konsistenzen ins Spiel. Die Zucchetti bleiben roh und sorgen für Frische, die Erbsen setzen süsse Farbtupfer, und die grünen Oliven geben dem Salat eine salzig-herbe Kante, die ihn davor bewahrt, zu brav zu werden. 🫒


Der Rucola und die Kräuter machen aus der Portion Pasta dann wirklich einen Salat. 🥗 Die gerösteten Pinienkerne mit Zitronenabrieb sind der Feinschliff: Sie verleihen dem Gericht Röstaroma und Biss, und der Zitronenabrieb legt einen frischen Duft darüber, den man schon beim ersten Bissen wahrnimmt.

Damit die Grüne Göttin gelingt, kommt es auf drei Dinge an: Die Pasta muss vollständig auskühlen, weil warme Pasta das Dressing aufsaugt und pappig wird. Der Tofu muss trocken sein und dann geduldig angebraten werden. Und beim Dressing muss so lange mit der Zitrone nachjustiert werden, bis es frisch schmeckt, ohne sauer zu werden. Der Rest ist Grosszügigkeit beim Kräutereinsatz.
Wozu der grüne Pastasalat am besten passt
Dieser Salat ist ein wahrer Verwandlungskünstler. Als leichtes Mittagessen steht er völlig souverän für sich alleine da.
Zum Grillieren macht er sich hervorragend neben allem, was vom Rost kommt. Zum Beispiel zu unseren veganen Pilz-Spiessli mit Chimichurri, die dem grünen Thema treu bleiben und wunderbar mit dem Kräuterdressing harmonieren. Oder zu den Souvlaki Spiessli, die eine würzig-mediterrane Note dazubringen. Wer es rauchiger mag, kombiniert ihn mit Folientofu vom Grill oder den BBQ-Tofu-Ananas-Spiessli, deren süsse Röstaromen das cremige Dressing schön auffangen. 🔥

Und weil er sich schon am Vortag vorbereiten lässt und gekühlt gut hält, ist er der ideale Kandidat für ein Picknick am See oder für ein leckeres Abendessen nach einem langen Tag, an dem man zu müde zum Kochen ist und den Salat einfach fertig aus dem Kühlschrank fischt.
Und jetzt ab auf die grüne Seite der Macht
Falls die Grüne Göttin bei euch einzieht, seid gewarnt: Sie ist der Typ Gast, der eigentlich nur kurz vorbeischauen wollte und dann drei Tage im Kühlschrank bleibt – zum Glück wird sie dort von Mal zu Mal besser. 🤩
Meine Mama macht immer noch den besten Hörnlisalat der Welt und daran lässt sich nicht rütteltn. Aber die Grüne Göttin? Die gehört jetzt uns! Werft die Kräuter grosszügig, seid mutig mit der Zitrone, und wenn ihr beim ersten Bissen kurz überlegt, ob ihr den Rest wirklich teilen müsst, dann habt ihr alles richtig gemacht. Berichtet uns, ob sie auch bei euch heimisch geworden ist. 👩🏻🍳

Das brauchts
Für den Pastasalat
- 280 g Pasta z. B. Penne
- 120 g Erbsen tiefgekühlt
- 80 g Oliven grün, entsteint
- 1 Zucchetti ca. 200 g
- 1 Zwiebel klein
- 50 g Rucola
- ½ Bund Petersilie
- ½ Bund Schnittlauch
- ½ Bund Dill
Für den Knuspertofu
- 200 g Bio-Tofu
- 3 EL Wasser
- 1 TL Weinstein-Backpulver*
- 1 EL Kartoffelstärke
- 1 TL Salz
Für das Kräuter-Joghurt-Dressing
- 100 g Bio-Mandel-Joghurt ungezuckert
- 3 EL Olivenöl
- 2 EL Zitronensaft
- 1 TL Ahornsirup*
- 1 Knoblauchzehe
- ½ Bund Koriander
- Salz und Pfeffer
Für das Topping
- 50 g Pinienkerne
- Abrieb einer Bio-Zitrone
Ausserdem
- Öl zum Anbraten
So wirds gemacht
Pastasalat
- Pasta al dente kochen, abgiessen und komplett auskühlen lassen
- Erbsen in kochendem Wasser ca. 2 Min blanchieren, abgiessen und auskühlen lassen
- Zucchetti fein würfeln, Oliven halbieren, Zwiebel fein hacken
- Petersilie, Schnittlauch und Dill grob hacken, Rucola waschen und abtropfen lassen
- Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl bei mittlerer Hitze unter Rühren goldbraun rösten, bis sie duften, beiseite stellen
Knuspertofu
- Tofu gut abtropfen lassen und fein würfeln
- Wasser mit Kartoffelstärke, Salz und Backpulver verrühren, die Tofuwürfel darin wenden und ca. 15 Min ziehen lassen, danach die Flüssigkeit in einem Sieb abgiessen
- Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Tofuwürfel rundum knusprig anbraten, beiseite stellen und auskühlen lassen
- Kräuter-Joghurt-Dressing
- Joghurt mit Olivenöl, Zitronensaft und Ahornsirup verrühren, Knoblauch dazupressen
- Koriander fein hacken, unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken
Anrichten
- Pasta mit Tofu, Zucchetti, Oliven, Erbsen, Zwiebel, Rucola und Kräutern in einer grossen Schüssel mischen, Dressing darübergeben und alles gut vermengen
- Bis zum Servieren kühl stellen
- Vor dem Servieren mit den gerösteten Pinienkernen und dem Zitronenabrieb bestreuen
Tipp!
- Lass die Pasta unbedingt vollständig auskühlen, bevor du sie mit dem Dressing mischst. Warme Nudeln saugen die Sauce auf und der Salat wird pappig statt cremig.
- Streue die Pinienkerne und den Zitronenabrieb erst kurz vor dem Servieren darüber. So bleiben die Kerne knusprig und das Zitronenaroma frisch.
- Behalte die Pinienkerne beim Rösten unbedingt im Auge! Sie wechseln innert Sekunden von goldbraun zu verbrannt. Sobald sie duften, sofort aus der Pfanne nehmen.
- Der Salat schmeckt am nächsten Tag fast noch besser, weil die Pasta das Kräuter-Joghurt-Dressing über Nacht aufnimmt. Bereite ihn ruhig schon am Vortag zu.
- Wenn du die rohe Zwiebel etwas milder magst, lege die fein gehackten Würfel kurz in kaltes Wasser ein. Das nimmt die Schärfe, ohne den Geschmack zu verfälschen.
