Enthält Werbung für Soyana.
Wer braucht schon Knochen, wenn es auch ohne geht? Diese veganen Spareribs aus Tempeh sind ein echtes Highlight für alle, die rauchige BBQ-Aromen lieben – und das ganz ohne Fleisch. Aussen klebrig-knusprig, innen saftig, umhüllt von einer würzig-süssen Sauce, die man am liebsten pur löffeln würde.
Direkt zum rezeptEs gibt drei Dinge, auf die man sich in der Schweiz verlassen kann: die Pünktlichkeit der SBB 🚂, das plötzliche Sommergewitter ⛈️ und den Duft von grillierten Würsten 🔥, sobald die Sonne scheint. Kaum klettert das Thermometer über 20 Grad, wird der Rost entstaubt, das Grillbesteck entknotet und irgendwo ruft jemand: «Wo ist die Cervelat?»

Und dann geht es los: Der legendäre Hörnlisalat, der nach Kindheit schmeckt, wird aufgetischt und schon zieht die erste Rauchfahne durch den Garten. 😎
Ich liebe diese Rituale. Den altbekannten Dreiklang aus Wurst, Salat und einem kalten Bier 🍺. Den nervösen Blick zu den Wolken, ob es doch noch anfängt zu regnen. Und das kollektive Schulterzucken, wenn dann halt unter dem Sonnenschirm weitergrilliert wird. 😂
Vegane Grillrezepte gegen Fernweh: Tempeh trifft BBQ

So sehr wir das alles auch schätzen, unser kulinarisches Fernweh ist trotzdem nicht zu bremsen. Wir lieben es, neue vegane Grillrezepte auszuprobieren, wie etwa tropisch angehauchte Spiessli mit Ananas und Peperoni 🍍, oder die südamerikanische Variante, die mit Chimichurri 🍄🟫 serviert wird – würzig, frisch und voller Kräuter. Oder eben das klassische amerikanische BBQ mit allem, was dazugehört: dicke Sauce, rauchiges Aroma und Steak mit Baked Potato oder ein saftiges Pulled Pork – natürlich vegan interpretiert.
Dass man all diese Klassiker auch pflanzlich 🌱 auf den Teller bringen kann, zeigen wir heute einmal mehr mit unserem veganen Grillrezept für Spareribs aus Tempeh, serviert mit einer hausgemachten BBQ-Sauce, die süchtig macht.
Ein bisschen Geschichte: Spareribs auf amerikanisch

Die Geschichte der Spareribs beginnt in der amerikanischen Südstaatenküche. 🇺🇸 Hier wurde schon im 19. Jahrhundert auf offenen Feuern gegart, was das Land hergab. Meist waren es einfache Fleischstücke mit viel Fett und Knochen. Durch das stundenlange Räuchern wurden sie zart und aromatisch.
Die Ribs waren lange Zeit ein Nebenprodukt – günstig, rustikal und nichts für die feine Gesellschaft. Doch mit der Zeit wurden genau diese Stücke zum zentralen Element der BBQ-Kultur. Besonders in Memphis, Kansas City und Texas ⭐️ entwickelten sich unterschiedliche Zubereitungsmethoden, eigene Rubs, Saucen und Garzeiten.
Heute sind Spareribs längst Kult – und wir sorgen dafür, dass sie auch bei veganen Grillfans hoch im Kurs stehen. Unser Trick: Tempeh. Der fermentierte Sojablock bringt nicht nur Biss mit, sondern nimmt Aromen auf wie ein Schwamm. 😋
Warum Tempeh perfekt für vegane Rippchen ist
Für unsere veganen Rippchen verwenden wir Tempeh von Soyana, den Schweizer Bio-Pionieren mit jahrzehntelanger Erfahrung in pflanzlicher Ernährung. Dieser Tempeh hat einen angenehm milden Geschmack und ist somit ideal für alle, die bei fermentierten Produkten sonst eher vorsichtig sind.




Die Zubereitung ist unkompliziert: Bevor wir den Tempeh grillieren, wird er in Form gebracht, angebraten, mit der würzigen Sauce glasiert und anschliessend im Ofen oder auf dem Grill gegart, bis er aussen leicht karamellisiert und innen schön saftig ist. Wer mag, kann die Tempeh-Streifen auch vorab marinieren, um ihnen noch mehr Geschmack zu verleihen.
Vegane BBQ-Sauce selber machen
Was wären Spareribs ohne BBQ-Sauce? Für diese Variante wird aus wenigen Zutaten eine rauchig-süsse, leicht pikante Sauce zusammengerührt, die beim Köcheln ihr volles Aroma entfaltet. 🤤
Tomaten, Essig, Ahornsirup, Gewürze – mehr braucht es nicht, um dieses typisch amerikanische BBQ-Gefühl aufkommen zu lassen. Wer mag, verleiht der Sauce mit einem Schuss Whisky 🥃 oder einem Hauch Liquid Smoke eine besondere Tiefe. Sie passt übrigens nicht nur perfekt zu den Tempeh-Ribs, sondern macht sich auch gut auf einem Burger. 🍔🌱


Tempeh-Ribs vom Grill: Veganer BBQ-Genuss mit Biss
Wer behauptet, vegan Grillieren sei langweilig, hat diese Tempeh-Rippchen noch nicht probiert. Sie sind würzig, rauchig, deftig und machen schon beim ersten Bissen klar, dass hier nichts fehlt, ausser vielleicht der Klecks Sauce am Kinn. 😆
Ob mit Grillgemüse, Coleslaw oder einem ehrlichen Kartoffelsalat: Diese BBQ Tempeh-Ribs bringen Sommerfeeling pur – ohne Smoker, ohne Knochen, aber mit jeder Menge Begeisterungspotenzial.

Das brauchts
Für die vegane BBQ-Sauce:
- 350 g Passata
- 1 EL Bio-Sojasauce
- 3 EL Apfelessig*
- 3 EL Ahornsirup*
- 2 TL Senf
- 1 TL Paprikapulver geräuchert
- 1 TL Zwiebelpulver
- 1 TL Knoblauchpulver
- Salz und Pfeffer
- 1 TL Whisky optional
- 1 TL Flüssigrauch* optional
Für die Tempeh-Ribs:
- 500 g Bio-Tempeh
- 450 g BBQ-Sauce wenn ihr sie nicht selber machen möchtet
So wirds gemacht
Vegane BBQ-Sauce
- Alle Zutaten in einem kleinen Topf verrühren
- Bei mittlerer Hitze 10–15 Minuten leicht köcheln lassen und dabei gelegentlich umrühren, bis die Sauce eindickt
- Mit Salz und Pfeffer abschmecken und wenn nötig mit etwas Essig oder Ahornsirup ausbalancieren
- Pfanne vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen
Tempeh-Ribs
- Den Tempeh in ca. 1 cm dicke Streifen schneiden, mit etwas BBQ-Sauce bepinseln und in der Brat- oder Grillpfanne beidseitig rund 3-4 Min anbraten
- Die Tempeh-Ribs in der BBQ-Sauce wenden, sodass sie vollständig damit bedeckt sind und dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen
- Bei 200 Grad Umluft ca. 20 Minuten backen bis die BBQ-Sauce auf den Ribs dunkler wird und eindickt
- Aus dem Ofen nehmen und vor dem Geniessen 5 Min ziehen lassen
Tipp!
- Wer Zeit hat, lässt den Tempeh einige Stunden in der Sauce marinieren, das sorgt für noch mehr Tiefe im Geschmack.
- Auch wenn der Ofen völlig ausreicht: Auf dem Grill in einer Grillschale bekommt der Tempeh eine Extraportion BBQ-Flair.
- Beim Anbraten dürft ihr ruhig mutig sein, eine schöne Bräunung bringt Röstaromen, die später perfekt mit der Sauce harmonieren.
- Die BBQ-Sauce kann auch wunderbar auf Vorrat gekocht und im Kühlschrank ein paar Tage aufbewahrt werden.
- Ein Schuss Whisky und etwas Liquid Smoke in der Sauce geben ihr das gewisse Etwas.

Kompliment! Ich mochte Tempeh nie so sehr, aber weil ich eure Rezepte immer sehr gerne mag, dachte ich, gebe ich ihm noch einmal eine Chance und es hat sich echt gelohnt! Super Grillrezept, danke!
Hihi… auch wenn mein Freund kein Veganer ist, war er total begeistert von der BBQ-Sauce und wollte mir erst nicht glauben, dass ich die selbst gemacht habe.
Ich wünsche euch beiden einen tollen Sommer.
Grüessli
Sina
Liebe Sina
Danke für deine Nachricht. Es freut uns zu hören, dass wir dir Tempeh schmackhaft machen konnten. 😎🤤
Und auch, dass die veganen Ribs mit Whiskey-BBQ-Sauce deinem Freund geschmeckt haben.
Beste Grüsse und einen schönen Grill-Sommer!
Stefanie